Intro…um was geht es hier?

Hallo und willkommen bei Parly.

Um gleich zur Sache zu kommen: Wer oder was ist Parly?!?!?

Parly ist ein ‚kleines‘ Projekt, um ein Problem beim Handel im Internet zu lösen: Scam!

Wir wollen eine App entwickeln, mit der sich der Verkäufer und der Kunde vor Betrug beim Handel schützen können. Das Bitcoin Protokoll bietet dazu die Möglichkeit.
Einfach mal nach „Bitcoin Escrow“ googeln….

Nun ist das Bitcoin Protokoll noch nicht so richtig massentauglich. Es gibt zwar schon ein paar tolle Wallets, wir glauben aber mit unseren Ideen die Usability noch ein wenig verbessern zu können.

Wir wollen die Entwicklung der App transparent gestalten und unsere Ideen mit der ‚Community‘ diskutieren.  Das soll zentral über diesen Blog laufen.
Wir werden an dieser Stelle unsere Ideen und Vorgehensweisen dokumentieren.  Das fängt beim Konzept an, geht weiter über Fragestellungen der Entwicklung und auch Betrachtungen zur Finanzierung.

Aktuell machen wir das komplett nebenberuflich. Allerdings kann es durchaus sein, dass das Projekt eine Größe bekommt, die man nebenberuflich nicht mehr gehoben bekommt. Was wir dann machen? Mal sehen….Open Source/Closed Source, einen Verein gründen/eine Firma gründen, Fördergelder beantragen, Crowdfunding….
….nichts muss, alles kann!

Also was ist der Status?
Wir haben:

  • Ein Konzept
  • Eine Idee für eine Server-Client Architektur
  • Ein paar Prozessdokumentationen
  • Ein paar funktionale Screenentwürfe

Also was haben wir genau vor?

Dazu ein paar Worte zur Erklärung von Bitcoin:
Bei Bitcoins kann man die Bitcoin-Adressen mit einer Kontonummer vergleichen. Jeder kann beliebig viele Bitcoin-Adressen erzeugen und nutzen.
Man diese Adresse als Zieladresse für Zahlungen nutzen und schauen, wieviel Bitcoins auf der Adresse gespeichert sind. Will man von einer Bitcoin-Adresse einen Betrag auf eine andere überweisen, dann benötigt man noch den Private Key
–vergleichbar mit dem PIN einer Bankkarte, nur länger…–
von der abgebenden Adresse.
Der Inhalt einer Adresse kann von jedem eingesehen werden, überweisen kann man aber nur mit dem Private Key.

Neben den Standard-Adressen gibt es noch die „MULTISIG“-Adressen.  Diese haben die Eigenschaft, dass sie mehrere Private-Keys haben. Man kann nun steuern, ob man für eine Überweisung von einer solchen Adresse einen, alle oder einen Teil der zugewiesenen Private-Keys benötigt.
Als Beispiel kann man eine MULTISIG-Adresse definieren, die 3 Private Keys besitzt. Überweisungen sind aber nur möglich wenn 2 der Schlüssel vorliegen (3:2).
Ebenso wäre möglich 5:3, 9:8 oder 7:7….

Wenn nun ein Kunde bei einem Verkäufer online etwas kauft und beide kennen sich nicht, können sie eine Multisig-Adresse eröffnen. Der Kunde kann den vereinbarten Betrag hinterlegen. Der Verkäufer kann prüfen, ob der Betrag hinterlegt wurde. Ohne die Zustimmung des anderen kann keiner von beiden über den Betrag verfügen.
Der Verkäufer versendet die Ware und wenn die Ware gut angekommen ist, dann gibt der Kunde den Betrag frei. Gibt es Probleme, dann sollten beide versuchen sich zu einigen (z.B. Ware zurücksenden dafür Geld zurück zu Kunden überweisen).
Ist keine Einigung möglich, so kommt Parly mit der 3. Adresse ins Spiel. Parly ist der Schiedsrichter und entscheidet, wem von beiden Parteien welchen Betrag zusteht. Dafür muss sich Parly mit mindestens einem von beiden einigen. Ist dann auch keine Einigung möglich bleibt noch der Rechtsweg.
Egal wie, das Geld bleibt bis zu einer Einigung gesperrt und keine Partei hat Zugriff.

Im PDF zum Download findet Ihr einen Auszug aus dem Konzept, wo der Ablauf beschreiben ist.

Was_soll_Parly_tun

Ihr sagt das gibt es aber schon? Stimmt, aber wir glauben diesen doch recht komplizierten Ablauf einfach und Anwenderfreundlich in eine schicke App zu packen.

Fragen? Fragen!

…..am besten hier als Kommentar

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